Betrug gehört zu den größten Herausforderungen im E-Commerce. Ob gestohlene Zahlungsdaten, betrügerische Rückbuchungen oder Phishing-Angriffe – Betrugsversuche können zu finanziellen Verlusten führen, das Vertrauen deiner Kund:innen beeinträchtigen und wertvolle Ressourcen binden.
Mit einer durchdachten Strategie zur Betrugsprävention erkennst du Risiken frühzeitig und kannst viele Betrugsversuche bereits vor dem Bestellabschluss verhindern. Moderne Sicherheitstools und automatisierte Prüfungen unterstützen dich dabei, verdächtige Aktivitäten zu identifizieren und deinen Onlineshop effektiv zu schützen.
In diesem Artikel erfährst du, welche Betrugsarten im Onlinehandel besonders häufig vorkommen und mit welchen Maßnahmen du dein Unternehmen wirksam vor Betrug schützt
Was ist Betrugsprävention?
Betrugsprävention umfasst alle Strategien und Maßnahmen, mit denen Unternehmen Betrug erkennen, verhindern und aufklären. Ziel ist es, finanzielle Schäden zu vermeiden sowie den Ruf des Unternehmens und die Kund:innen zu schützen.
Warum ist Betrugsprävention wichtig?
Finanzielle Verluste und wirtschaftliche Risiken
Betrug verursacht Unternehmen erhebliche Kosten. Wirst du Opfer von Finanzbetrug, kann Geld direkt von deinem Unternehmenskonto auf das Konto von Betrüger:innen fließen.
Besonders teuer ist sogenannter „Friendly Fraud“ (Rückbuchungsetrug). Dabei veranlassen Kund:innen unberechtigte Rückbuchungen.
Risiken für deine Reputation
Viele Kaufentscheidungen entstehen durch persönliche Empfehlungen. Macht eine Person schlechte Erfahrungen mit deinem Shop oder verbindet ihn mit Betrugsfällen, besteht die Gefahr, dass sie Freund:innen und Familienmitglieder davon erzählt. Das kann potenzielle Kund:innen davon abhalten, bei dir einzukaufen.
Rechtliche Anforderungen
Gesetze schützen Verbraucher:innen vor Betrug. Als Unternehmen musst du unter anderem die Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche einhalten. Diese sollen verhindern, dass Betrüger:innen Gewinne aus kriminellen Aktivitäten – etwa mithilfe gestohlener Kreditkartendaten – verschleiern.
Auch Zahlungsdienstleister sind verpflichtet, diese Vorgaben einzuhalten. Dazu gehören beispielsweise die Identitätsprüfung von Kund:innen, die Überwachung verdächtiger Transaktionen sowie die Meldung auffälliger Aktivitäten.
Wenn du diese Anforderungen nicht erfüllst, entstehen Sicherheitslücken, die Betrüger:innen ausnutzen können. Außerdem setzt du dich rechtlichen Risiken aus – selbst dann, wenn dein Unternehmen gar nicht direkt Opfer eines Betrugs wird.
Herausforderungen für die Effizienz
Betrugsfälle zu bearbeiten kostet Zeit. Rückbuchungen anfechten, Beweise zusammentragen und die Folgen eines Betrugs bewältigen bindet wertvolle Ressourcen, die du sinnvoller in das Wachstum deines Unternehmens investieren könntest.
Arten von Betrug
- Phishing
- Friendly Fraud (Rückbuchungsbetrug)
- Kreditkarten-Testbetrug
- Enumerationsangriffe
- Validitätsprüfungen
- Rückerstattungsbetrug
- Missbrauch von Treueprogrammen
- Kontoübernahmen
- Dreiecksbetrug
- Identitätsdiebstahl
Phishing
Beim Phishing geben sich Betrüger:innen als eine vertrauenswürdige Person oder Organisation aus, um sensible Informationen zu stehlen. Sie versuchen, Menschen dazu zu bringen, vertrauliche Daten preiszugeben. Ein typisches Beispiel ist eine E-Mail, die scheinbar von deiner Bank stammt und dich dazu auffordert, deine Zugangsdaten einzugeben. So verschaffen sich Betrüger:innen unbefugten Zugriff auf dein Geschäftskonto.
Friendly Fraud (Rückbuchungsbetrug)
Friendly Fraud, auch Rückbuchungsbetrug genannt, ist alles andere als harmlos. Dabei kaufen Kund:innen ein Produkt und wenden sich anschließend an ihr Kreditkartenunternehmen, um die Zahlung anzufechten. Sie behaupten beispielsweise, die Ware nie erhalten zu haben oder dass die Transaktion nicht von ihnen autorisiert wurde.
Solche betrügerischen Rückbuchungen kommen häufig vor.
Kreditkarten-Testbetrug
Beim Kreditkarten-Testbetrug (auch Payment Fraud genannt) verwenden Betrüger:innen gestohlene Kreditkartendaten, um Einkäufe in deinem Onlineshop zu tätigen. Dabei kommen häufig zwei Methoden zum Einsatz:
Enumerationsangriffe
Betrüger:innen nutzen automatisierte Skripte oder Bots, um systematisch Kreditkartennummern zu erzeugen und zu testen. Sie verfügen zunächst über keine gültigen Kartendaten und probieren so lange verschiedene Kombinationen aus, bis eine funktioniert.
Validitätsprüfungen
Hier besitzen Betrüger:innen bereits Teile der Kreditkarteninformationen. Sie führen kleine Testtransaktionen oder Validierungsprüfungen durch, um herauszufinden, ob die gestohlenen Kartendaten noch gültig sind. In diesem Fall müssen sie keine Kartennummern erraten – sie prüfen lediglich, ob die vorhandenen Daten funktionieren.
Etwa ein Drittel aller Unternehmen war bereits von dieser Betrugsform betroffen. Gleichzeitig lässt sie sich vergleichsweise einfach verhindern. E-Commerce
Zahlungslösungen wie Shopify Payments verfügen über eine Echtzeit-Betrugserkennung. Sie prüfen beispielsweise automatisch, ob die Rechnungsadresse mit der bei der Kreditkarte hinterlegten Adresse übereinstimmt. Stimmen die Angaben nicht überein, kann die Bestellung automatisch storniert werden.
Rückerstattungsbetrug
Von Rückerstattungsbetrug spricht man, wenn Kund:innen dein Rückgaberecht missbrauchen – etwa indem sie übermäßig viele Rücksendungen veranlassen, gefälschte Produkte zurückschicken oder behaupten, eine Ware sei mangelhaft, obwohl das nicht zutrifft.
Besonders häufig tritt diese Betrugsform in der Modebranche auf. Ein bekanntes Beispiel ist das sogenannte Wardrobing: Kund:innen kaufen Kleidung, tragen sie mit noch befestigten Etiketten und geben sie anschließend gegen vollständige Rückerstattung zurück.
Missbrauch von Treueprogrammen
Treueprogramme sollen Kund:innen für ihre Einkäufe belohnen. Gleichzeitig können sie jedoch Betrüger:innen einladen. Schätzungen zufolge haben bereits 22 % aller Unternehmen Erfahrungen mit Loyalty Fraud gemacht. Dabei stehlen Betrüger:innen Bonuspunkte oder nutzen Schwachstellen im Treueprogramm aus, um sich unrechtmäßig Vorteile zu verschaffen.
Kontoübernahmen
Bei einer Kontoübernahme verschaffen sich Betrüger:innen unbefugten Zugriff auf deine Unternehmenskonten, beispielsweise auf die Zugangsdaten deiner E-Commerce-Plattform. Haben sie Zugriff, können sie vertrauliche Informationen einsehen oder deine Konten sperren und erst nach einer Lösegeldzahlung wieder freigeben.
Ebenso können Kundenkonten betroffen sein. Gelangen Betrüger:innen an die Zugangsdaten eines Kundenkontos, nutzen sie dort hinterlegte Zahlungsmittel für unberechtigte Einkäufe oder testen gestohlene Kreditkartendaten unter fremdem Namen.
Dreiecksbetrug
Dreiecksbetrug ist eine besonders raffinierte Form des Onlinebetrugs. Dabei erstellen Betrüger:innen einen gefälschten Onlineshop, der deinem Shop ähnelt, und locken Käufer:innen mit besonders günstigen Preisen.
Bestellen Kund:innen dort, geben sie ihre Zahlungsdaten ein. Die Betrüger:innen verwenden anschließend gestohlene Zahlungsdaten, um die Ware in deinem echten Shop zu kaufen und an die Kund:innen liefern zu lassen. Gleichzeitig werden die persönlichen Daten der Käufer:innen gestohlen und anschließend im Darknet verkauft oder für weitere Betrugsfälle verwendet.
Diese Betrugsmasche bleibt häufig über Monate unentdeckt, weil die Kund:innen ihre bestellte Ware tatsächlich erhalten und daher keinen Verdacht schöpfen.
Identitätsdiebstahl
Beim Identitätsdiebstahl verwenden Betrüger:innen personenbezogene Daten anderer Menschen – etwa Namen, E-Mail-Adressen oder Onlinekonten –, um betrügerische Transaktionen durchzuführen.
An diese Informationen gelangen sie beispielsweise durch Datenlecks oder Phishing-Angriffe. Teilweise werden gestohlene Datensätze auch im Darknet gehandelt.
Für Händler:innen ist Identitätsdiebstahl besonders problematisch, weil scheinbar legitime Kund:innen mit ihnen interagieren. Meldet sich beispielsweise jemand im Kundenkonto an und verlangt eine Rückerstattung auf eine andere Kreditkarte, erkennst du möglicherweise nicht, dass es sich gar nicht um die eigentliche Kontoinhaber:in handelt, sondern um eine Person, die sich unbefugt Zugriff auf das Konto verschafft hat.
So beugst du Betrug vor
1. Nutze Shopify Payments
Ein sicheres Zahlungssystem ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Betrugsprävention. Shopify Payments erfüllt die Anforderungen der PSD2-Richtlinie und unterstützt 3D Secure Checkout. Dadurch wird die Haftung für betrügerische Rückbuchungen vom Händler auf das Kreditkartenunternehmen übertragen. Für berechtigte Shop-Pay-Transaktionen in den USA entstehen dir außerdem keine Kosten für die Bearbeitung von Rückbuchungen.
Wenn du Shopify Payments nutzt, profitierst du automatisch von Funktionen zur Erkennung von Kreditkarten-Testbetrug und Proxy-Servern – ganz ohne zusätzliche Einrichtung. Mithilfe von Machine Learning und CAPTCHA schützt das System deinen Checkout vor Angriffen durch Bots und Betrüger:innen.
Darüber hinaus analysiert die Betrugserkennung von Shopify Bestellungen anhand verschiedener Faktoren wie IP-Adresse, Rechnungsdaten oder Bestellverhalten und hilft dir dabei, risikoreiche Bestellungen frühzeitig zu erkennen.
In diesem Video (auf Englisch) zeigen wir dir, wie du Shopify Payments einrichtest:
2. Nutze Tools zur Bewertung von IP-Adressen
IP-Bewertungstools schätzen das Betrugsrisiko einer Bestellung anhand verschiedener Merkmale der IP-Adresse ein. Sie erkennen beispielsweise ungewöhnliche Standorte, widersprüchliche Adressdaten oder Hinweise darauf, dass eine Bestellung automatisiert von einem Bot aufgegeben wurde.
Auch Shopify bietet diese Funktion. Die integrierte Betrugsanalyse bewertet jede Bestellung als niedriges, mittleres oder hohes Risiko für eine Rückbuchung. Bestellungen mit hohem Risiko werden in den Bestellbenachrichtigungen entsprechend gekennzeichnet, sodass du sie gezielt prüfen kannst.
3. Setze Verifizierungssoftware ein
Verifizierungssoftware überprüft, ob die beim Checkout eingegebenen Daten zu einer echten Person gehören, die einen legitimen Kauf tätigen möchte. Je nach Lösung können verschiedene Prüfungen durchgeführt werden.
Identitätsprüfung
Ist die Person wirklich diejenige, für die sie sich ausgibt? Mithilfe von Zwei-Faktor-Authentifizierung oder biometrischen Verfahren lässt sich Identitätsbetrug deutlich erschweren.
4. Kartenprüfung
Kreditkarten- oder Debitkartennummer sowie Ablaufdatum sind leicht zugänglich. Der Sicherheitscode (CVV) auf der Kartenrückseite stellt eine zusätzliche Schutzebene dar und bestätigt, dass die Käufer:in die Karte tatsächlich besitzt.
5. Adressprüfung
Betrüger:innen verfügen zwar häufig über gestohlene Kreditkartendaten, kennen aber nicht die zugehörige Rechnungsadresse. Eine Adressprüfung vergleicht deshalb die Rechnungsadresse der Karteninhaber:in mit den beim Checkout angegebenen Daten und erkennt verdächtige Abweichungen.
Mit Shopify kannst du Regeln definieren, die Kund:innen bei Bedarf zur Identitätsbestätigung auffordern. Gleichzeitig überprüft die integrierte Betrugsanalyse automatisch Angaben wie CVV sowie Rechnungs- und Lieferadresse, um betrügerische Bestellungen frühzeitig zu erkennen.
6. Begrenze Bestellmengen
Betrüger:innen geben mit gestohlenen Kreditkartendaten häufig besonders große Bestellungen auf. Ihr Ziel ist es, möglichst hohe Beträge bei möglichst wenigen Händler:innen zu verursachen, bevor die gestohlene Karte gesperrt wird.
Begrenze deshalb die maximale Bestellmenge pro Artikel. Wenn beispielsweise höchstens zehn Exemplare eines Produkts bestellt werden können, reduzierst du das Risiko hoher betrügerischer Transaktionen erheblich.
Analysiere außerdem deine bisherigen Bestelldaten. So erkennst du, welche Bestellmengen für deine Kund:innen typisch sind, und kannst sinnvolle Limits festlegen, ohne legitime Großbestellungen unnötig einzuschränken.
7. Optimiere deine Shop-Richtlinien
Viele Betrugsfälle entstehen, weil Betrüger:innen Schwachstellen in Rückgabe- oder Treueprogrammen ausnutzen. Überprüfe deshalb regelmäßig deine bestehenden Richtlinien und passe sie an, sobald sich Missbrauchsmuster erkennen lassen.
Angenommen, du betreibst einen Onlineshop für Kleidung und gewährst ein großzügiges Rückgaberecht. Kund:innen können ungetragene und unbeschädigte Kleidung innerhalb von 14 Tagen gegen vollständige Rückerstattung zurückgeben.
Mit der Zeit stellst du jedoch fest, dass immer häufiger Kleidungsstücke ohne Originaletikett zurückgeschickt werden. Die Kund:innen behaupten zwar, die Ware bei dir gekauft zu haben, du kannst das aber nicht eindeutig nachweisen.
In diesem Fall solltest du deine Rückgaberichtlinien ergänzen und festlegen, dass Rücksendungen nur akzeptiert werden, wenn das Originaletikett noch vorhanden ist.
Falls Rücksendungen dein Unternehmen übermäßig belasten, kannst du statt einer Geldrückerstattung auch ausschließlich Umtausch oder eine Gutschrift anbieten. Dadurch wird dein Shop für Betrüger:innen deutlich weniger attraktiv, die getragene oder gestohlene Ware gegen Bargeld zurückgeben möchten.
8. Überprüfe risikoreiche Bestellungen
Betrügerische Bestellungen weisen häufig ähnliche Merkmale auf. Achte deshalb besonders auf Warnsignale wie:
- Die Lieferadresse stimmt nicht mit der Rechnungsadresse der Karteninhaber:in überein.
- Es gibt mehrere Versuche, dieselbe Zahlung abzuschließen.
- Es handelt sich um eine Bestellung mit ungewöhnlich niedrigem Warenwert – ein mögliches Anzeichen dafür, dass Betrüger:innen testen, ob eine gestohlene Kreditkarte noch gültig ist.
Behalte außerdem im Hinterkopf, dass internationale Bestellungen häufiger abgelehnt werden als Bestellungen innerhalb desselben Landes.
Die manuelle Überprüfung verdächtiger Bestellungen kann viel Zeit in Anspruch nehmen – insbesondere, wenn täglich viele Bestellungen eingehen. Hier kann Shopify Flow unterstützen. Mit dem Automatisierungstool lassen sich wiederkehrende Abläufe automatisieren, sodass du Bestellungen effizient prüfen, verwalten und bearbeiten kannst.
Du kannst beispielsweise Regeln festlegen, um:
- bestimmte Bestellungen automatisch zu stornieren,
- Zahlungen für Bestellungen mit geringem Risiko automatisch einzuziehen,
- dein Team über Bestellungen zu informieren, die eine manuelle Prüfung erfordern,
- oder weitere individuelle Automatisierungen einzurichten.
9. Schule deine Mitarbeiter:innen im Umgang mit Betrug
Als Unternehmer:in kannst du nicht jeden Bereich deines Unternehmens permanent im Blick behalten. Mit dem Wachstum deines Unternehmens wirst du wahrscheinlich Mitarbeiter:innen einstellen, die Aufgaben wie Marketing, Lagerverwaltung oder Versand übernehmen.
Deshalb sollten alle Teammitglieder wissen, wie sie Betrugsversuche erkennen und verdächtige Vorfälle melden.
Ein wirksames Schulungsprogramm zur Betrugsprävention sollte unter anderem folgende Themen abdecken:
- Warum Betrugsprävention für dein Unternehmen wichtig ist
- Wie vertrauliche Unternehmensdaten geschützt werden
- Welche Betrugsmaschen besonders häufig vorkommen
- Welche Tools und Methoden zur Betrugserkennung eingesetzt werden
- An wen verdächtige Vorfälle gemeldet werden sollten
10. Aktualisiere deine Cybersicherheitsmaßnahmen regelmäßig
Da E-Commerce vollständig online stattfindet, sind Onlineshops besonders anfällig für Cyberangriffe. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen schützen dein Unternehmen unter anderem vor Schadsoftware, Ransomware und unbefugten Zugriffen auf wichtige Konten.
Führe regelmäßig Sicherheitsprüfungen und Risikoanalysen durch, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
Als Grundlage sollten alle Unternehmenskonten mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sein. Verwende außerdem starke, einzigartige Passwörter, die nicht mehrfach genutzt werden. Auch die Geräte deiner Mitarbeiter:innen sollten mit Firewalls und aktueller Antivirensoftware ausgestattet sein.
Da Betrüger:innen ihre Methoden ständig weiterentwickeln, reicht eine einmalige Sicherheitsprüfung nicht aus. Überprüfe deine Sicherheitsmaßnahmen deshalb regelmäßig und beobachte verdächtige Aktivitäten, damit du neue Betrugsversuche frühzeitig erkennen und verhindern kannst.
11. Dokumentiere alle relevanten Daten sorgfältig
Solltest du dennoch Opfer eines Betrugs werden oder eine betrügerische Rückbuchung erhalten, benötigst du aussagekräftige Nachweise, um den Fall erfolgreich anzufechten.
Mit Shopify lassen sich diese Informationen einfach erfassen und zentral verwalten – insbesondere, wenn du Shopify Payments für die Zahlungsabwicklung nutzt. Sämtliche Zahlungs- und Bestelldaten werden an einem Ort gespeichert.
Fazit: Betrugsprävention zahlt sich langfristig aus
Betrug lässt sich im E-Commerce nie vollständig verhindern. Mit einer durchdachten Strategie kannst du das Risiko jedoch deutlich reduzieren und finanzielle Schäden begrenzen.
Entscheidend ist, verschiedene Maßnahmen miteinander zu kombinieren: Sichere Zahlungsabwicklung, automatisierte Betrugserkennung, regelmäßige Sicherheitsupdates und gut geschulte Mitarbeiter:innen bilden die Grundlage für einen wirksamen Schutz. Gleichzeitig helfen klare Shop-Richtlinien und die kontinuierliche Überprüfung verdächtiger Bestellungen dabei, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und zu stoppen.
Je früher du in eine effektive Betrugsprävention investierst, desto besser schützt du nicht nur dein Unternehmen vor finanziellen Verlusten, sondern stärkst auch das Vertrauen deiner Kund:innen in deinen Onlineshop.




